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Holzspielwaren Schill

Über Schill Holzspielwaren:
Sechs Generationen Holztradition in Wien

Die Wurzeln – Tischlerei seit 1947

Die Firma Anton Schill wurde in ihrer heutigen Form 1947 vom Namensgeber als Tischlerei gegründet. Er folgte damit einer langen Familientradition, die in jeder Generation mindestens eine Person hervorbringt, die sich beruflich mit dem vielseitigen Thema Holz beschäftigt. Ob als Tischler, Sägewerksbesitzer, Wagner oder Zimmerer – fast jeder Beruf wurde bereits von einem Familienmitglied ausgeübt.

Anton Schill erlernte wie sein 1918 gefallener Vater Franz das Tischlerhandwerk und eröffnete nach dem 2. Weltkrieg in den Räumlichkeiten seines Lehrherrn seine Werkstatt, in der zeitweise über 30 Mitarbeiter tätig waren.

Geschäftserweiterung 1961 – der Beginn mit Holzspielzeug

Anfang der 50er Jahre ergab sich die Gelegenheit, den heutigen Standort zu beziehen, an dem 1961 zusätzlich das Geschäft mit Holzwaren (fast) aller Art eröffnet wurde. Von Anfang an war Holzspielzeug und Basteln/Werken mit Kindern ein großes Thema – um Kindern von klein an den Umgang mit einem der natürlichsten und vielfältigsten Werkstoffe überhaupt zu ermöglichen und dessen Vorzüge aufzuzeigen.

Während Anton Schill weiter hauptsächlich die Tischlerei führte – mit Kunden wie dem Bundesdenkmalamt, der Burghauptmannschaft Wien, der Niederösterreichischen Landesregierung, der Gemeinde Wien sowie namhaften Versicherungen und Gebäudeverwaltungen –, bildeten seine Frau und seine beiden Töchter die Seele des Holzwarengeschäfts.

Weiterführung durch Anneliese Schill (1976)

Nach ihrem Abschluss an der HTL Mödling (damals Bundesgewerbeschule) für Sägewerk, Holzbau & Tischlerei – als eine von nur drei weiblichen Absolventinnen Anfang der 60er Jahre – arbeitete die jüngere Tochter Anneliese Schill zusätzlich aktiv in der Tischlerei mit und übernahm 1976 schließlich die mittlerweile protokollierte „Firma Anton Schill“ von ihrem Vater, als dieser sich in die Pension zurückzog.

Mitte der 90er Jahre wurde der Betrieb der Tischlerei auf Kleinanfertigungen und Zuschnitte zurückgefahren und der Fokus auf den Holzwarenhandel gelegt – mit einem stets liebevoll ausgesuchten Sortiment an Spielzeug aus Holz, präsentiert in einer eigenen Auslage.

Die dritte Generation – Friedrich Hala übernimmt (2007)

2007 übernahm der Enkel des Gründers, der heutige Inhaber Friedrich Hala, die Firma und erweiterte sie 2009 um einen Großhandel. Damit sollten Synergien geschaffen werden, um das gewohnt attraktive Sortiment aus traditionellen und neuen Produkten zu besseren Konditionen sichern und ausbauen zu können.

So sollte die mittlerweile fast zur Marke gewordene Firma – die Kunden über die Grenzen Wiens hinaus bereits in mehreren Generationen kennen und schätzen – für weitere Generationen bestehen können.

Der nächste Schritt – der Webshop (2026)

In diesem Bestreben, die Tradition aufrechtzuerhalten und trotzdem am Puls der Zeit zu bleiben, folgt nun 2026 der nächste Schritt: die Eröffnung des Webshops für Holzspielzeug – geführt von Friedrich Hala, die mittlerweile sechste Generation der Familie, die mit Holz zu tun hat.

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